AMS Graz – neue Strategien gegen Frauenarbeitslosigkeit

08.03.10Neuigkeiten aus Graz

In Graz wird es ab April ein neues “Zentrum für Ausbildungsmanagement”, welches unter der Führung von Renate Frank stehen wird. Hauptziel der neuen Maßnahmen und Konzepte wird es sein Frauen durch Qualifizierung wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren – und zwar nicht nur als Teilzeitkräfte. Die Anliegen der Frauen bei der Arbeitssuche werden hier zum Thema und Mittelpunkt des Arbeitssuchprozesses gemacht. Wichtig ist es, so Frank, den Frauen Arbeitsplätze zu schaffen, durch die sie ihre Existenz absichern können und unabhängig sind. 2010 ist das europäische Jahr der Armut und man werde, so auch AMS- Leiter Karl Heinz Snobe Pläne entwickeln, die Menschen, die auf der Suche nach Arbeit sind vor dem Absturz in die Armut bewahren. Das AMS hat vor durch seine Vernetzungen mit Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, ÖGB und der Industriellenvereinigung die gesteckten Ziele für arbeitsuchende Frauen zu erreichen.

Für dieses neue Projekt werden in Zukunft sieben Millionen Euro jährlich zur Verfügung sehen, momentan zahlt das Land 300.000 Euro jährlich.

Beim AMS selbst wird es in Bezug auf das Service auch einige Veränderungen geben, auch hier soll das Ziel die bessere und effizientere Arbeit mit den KundInnen sein. Die Regionalstelle in Graz, welche die größte der 99 Regionalstellen in Österreich ist, soll in Graz-Ost, Graz-West und Graz-Umgebung aufgeteilt werden.

In der Regionalstelle Bruck/Mur läuft ein Testprojekt zur Mindestsicherung, die ja ab September in ganz Österreich gilt.
gezielte Integration von Frauen am Arbeitsmarkt

gezielte Integration von Frauen am Arbeitsmarkt


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