Ausstellung Roboterträume im Grazer Kunsthaus
09.10.10Neuigkeiten aus Graz
Roboterträume
Von 9.10.2010 bis 20.2.2011 gibt es im Grazer Kunsthaus eine Ausstellung der ganz besonderen Art. Die Ausstellung „Roboterträume“, die ein Projekt des Steireischen Herbstes ist und in Zusammenarbeit mit dem Museum Tinguely in Basel entstand, beschäftigt sich mit dem Thema „Mensch und Maschine“. Das Publikum hat die Möglichkeit sich mit Kunstwerke von über zwanzig Künstlern und Künstlerinnen, wie z.b. Richard Kriesche, Nam June Paik, Virgil Widrich oder Jon Kessler, auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung ist ein Weiterdenken der kinetischen Kunst”, erklärte Kunsthaus-Chef Peter Pakesch am Freitag bei der Pressekonferenz. Der Kernpunkt der Ausstellung ist die künstliche Intelligenz – der Mensch und die Maschine in Zusammenarbeit, Einsatz von Robotern etc. Es wird versucht das Wort „Roboter“ und den damit in Zusammenhang stehenden Begriffen wie Macht, Kontrolle und Angst genauer zu hinterfragen. Auch Filme, die sich mit der Thematik beschäftigen werden gezeigt. Etwa “Im Schatten der Made” ist ein Film von John Bock, der eigens für die Ausstellung gemacht wurde. Filmisch in Szene gesetzt wird eine Dreieckbeziehung zwischen einem Priester, einem Wissenschafter und dessen Ehefrau während der Erschaffung eines Androiden.
An drei Samstagen haben Besucher und Besucherinnen der Ausstellung die Möglichkeit haben, selbst Roboter zu programmieren oder ihnen Aufgaben zu erteilen.