Briefwahl lässt Vorsprung der SPÖ sinken
29.09.10Neuigkeiten aus Graz
Briewahl lässt Abstand zwischen SPÖ und ÖVp schrumpfen
Nach der Auszählung von bereits 46.304 Wahlkarten gibt es vorerst noch keine Mandatsverschiebung. Die Wahlbeteiligung ist jedoch dank der Briefstimmen auf 69 Prozent gestiegen. Die steirische SPÖ kann erwartungsgemäß auch mit der ersten Zwischenauszählung der Briefwahl den bei der Landtagswahl am Sonntag errungenen ersten Platz vor der ÖVP halten.
Der Vorsprung auf die SPÖ hat sich für die ÖVP von Hermann Schützenhöfer verkleinert. Von 1,29 am Wahlsonntag auf 1,14 Prozentpunkte. Nichts geändert hat sich am Mandatsstand, er bleibt bei 23 SPÖ, 22 ÖVP, 6 FPÖ, 3 Grüne und 2 KPÖ. Die Wahlbeteiligung ist bereits auf 69,0 Prozent gestiegen. Am kommenden Montag werden alle bis dahin noch eingelangten Briefwahlstimmen ausgezählt, dann wird das Endergebnis feststehen.
Bei den Briefwählern lag die ÖVP mit 38,02 Prozent knapp vor der SPÖ mit 37,17 Prozent. Im Gesamtergebnis bleibt aber weiterhin die SPÖ mit 38,34 Prozent vor der ÖVP mit 37,20. Die Zahl der für die SPÖ abgegebenen Stimmen hat sich auf 252.430 (235.311 am Wahlabend) erhöht, die der ÖVP auf 244.933 Stimmen (227.388). Die FPÖ steht nach der Zwischenauswertung bei 70.238 (66.304) Stimmen bzw. 10,83 Prozent (10,67 Prozent).Die Grünen profitierten von der Briefwahl; sie liegen nun bei 35.971 (32.159) Stimmen und verzeichnen damit ein leichtes Plus auf 5,46 (5,25). Die Kommunisten konnten aus der Auszählung der ersten Tranche keinen Vorteil ziehen. Ihr Stimmenanteil sank mit nunmehr 28.906 Stimmen (26.983) von 4,41 auf 4,39 Prozent. Das BZÖ hält nun bei 19.653 (18.338) bzw. 2,98 Prozent (3,00 Prozent), die CPÖ bei 4713 (4372) Stimmen bzw. 0,72 Prozent (0,71 Prozent), Puma bei 1570 (1424) Stimmen bzw. 0,24 Prozent (0,23 Prozent).