Die Grazbürsten – Zeit im Biss
19.01.12Veranstaltungen in Graz| 20. Januar 2012 | ||
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| 21. Januar 2012 | ||
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| 3. Februar 2012 | ||
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| 4. Februar 2012 | ||
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| 5. Februar 2012 | ||
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Wartingersaal/Landesarchiv
Karmeliterplatz 3
8010 Graz
Tickets unter:www.oeticket.com oder unter Telefon: +43-316-877-2954
Nicht nur ein neues Programm, sondern auch neue Gesichter bringen die traditionsreichen „Grazbürsten“ in ihrer 28. Saison auf die Kabarettbühne. Ab sofort bringt der 30 Jahre alte Christian Barboric frischen Schwung in die erfolgreiche Truppe. Barboric mag zwar für Kabarettfreunde ein Neuling sein, für Fans der ORF-Castingshow Starmania ist er aber schon ein alter Bekannter: Im Jahr 2009 belegte er dort den sechsten Platz. Für Aufsehen sorgte außerdem, dass es auch seine Freundin Maria in die Show schaffte – und die beiden so als Starmania-Pärchen vermarktet wurden.
Sprechtechnik, Bühnenpräsenz, Choreografie – das beim ORF Gelernte kann der junge Grazer nun gut einsetzen. Aber er bringt auch andere Erfahrungen sozusagen als Einstandsgeschenk mit zu den Grazbürsten. In Form der Nummer „Shootingstar“, von Barboric selbst geschrieben und gespielt, zeigt er auf heitere wie auch harte Art und Weise auf, wie das Showgeschäft mit den Jungtalenten läuft: „…allein was bleibt vom Casting- Königstum, sind nur ein paar Minuten Ruhm. Wo war da die große Chance? Wo blieben Ruhm und Geld? Wen kümmert’s, wenn ein Shooting Star zur Erde fällt und dort zerschellt?!!“
Neben Barboric, der Daniel Neuhauser nach dessen Ausscheiden aus der Truppe ersetzt, gibt es noch ein zweites neues Gesicht im Grazbürsten-Ensemble: Carola Gartlgruber folgt Petra Huber nach, die nach zehn Jahren Grazbürsten neue Wege einschlagen wird. Urgestein Franz Gollner blieb der Truppe selbstverständlich erhalten, ebenso Franz Friedrich und Andrea Schramek sowie am Klavier Gerhard Wanker. Neu ist freilich auch das Programm, mit dem die Grazbürsten nun in ihre schon 28. Saison gehen. „Zeit im Biss“ präsentiert 22 Nummern, in denen Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Zeit und Zeitgeist sowie Trends und Traditionen auf dem Prüfstand stehen – und nicht wirklich bestehen können. Beim „durchbürsten“ der Themen zeigt sich nämlich schnell, wo der Stoff, aus dem so mancher Traum ist, ziemlich fadenscheinig ist. „Morsches Haus“ zeigt Zusammenhänge zwischen dem Zustand des Parlamentsgebäudes und der darin betrieben Politik auf. „Gerontensafari“ nimmt unser Sozialsystem auf’s Korn, „Sitzenbleiber für Aufsteiger“ zeichnet die Auswirkungen der Bildungsreformen vor. „Entlugnert Österreich“ ist eine Abrechnung mit der Mediengesellschaft, die immer mehr „verschillert“.