Erster österreichischer Lehrstuhl für Frühkindpädagogik in Graz

05.03.10Allgemein, Neuigkeiten aus Graz

Was für Österreich in Graz mit diesem Semester das erste Mal startet, gehört in Deutschland bereits seit rund 10 Jahren zum erziehungswissenschaftlichen Universitätsalltag – Elementarpädagogik. In Graz hat nun die deutsche Expertin Cornelia Wustmann österreichweit den ersten Lehrstuhl für Frühkindpädagogik inne. Sie möchte sich in ihren Forschungen vor allem der Frage widmen wie es den Kleinsten, gemeint sind Kinder von 0 bis 6 Jahren, beim Aufwachsen und dem Ausleben ihrer natürlichen Neugierde geht. Experimentierfreude und Erkundungslust sollen untersucht werden, genauso jedoch auch die Dinge und Faktoren, die Kinder an der Entfaltung dieser Fähigkeiten hindern.

Laut Expertin Wustmann sind die Bildungsprozesse in der frühesten Kindheit prägend für das ganze weitere Leben. Deshalb ist es ihr auch von großer Bedeutung Forschungsergebnisse an  Eltern und PädagogInnen weiterzugeben. Wichtig sei ihr auch das Forschen „mit „ Kindern und  nicht das Forschen „über“  Kinder.

Vorgeschlagen für den Lehrstuhl wurde die zuletzt an der Universität Lüneburg lehrende Wissenschafterin von Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann von der SPÖ. „Ich erwarte mir von ihr neue Impulse für unsere Bildungspolitik in den kommenden Jahren“, so Grossmann, die für mehr Ressourcen im elementaren Bildungsbereich kämpfen will.

An der Universität Graz wurde nun Frühkindpädagogik als Schwerpunkt im Curriculum des Pädagogikstudiums verankert.

Frühkindliche Erfahrungen zählen zu den prägendsten für unser Leben

Frühkindliche Erfahrungen zählen zu den prägendsten für unser Leben


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