Flixbus – Start für Busverbindung Salzburg-Graz

Am 29. April 2016 wird Österreichs Busnetz um die neue Fernbuslinie Graz-Salzburg erweitert. So sind die beiden Landeshauptstädte Graz und Salzburg künftig endlich durch eine schnelle, komfortable und günstige Linie direkt miteinander verbunden.

Direkte Verbindung zwischen Graz und Salzburg

Ab Ende April können Passagiere ohne Umstieg zwischen Graz und Salzburg reisen. Die direkte Linie ist aber nicht nur wesentlich bequemer und schneller als die Zugverbindung, sondern überzeugt auch mit ihrem attraktivem Preis-Leistungsverhältnis. So pendeln Reisende zum Normaltarrif von 29 Euro.

Auf der Strecke zwischen den beiden Landeshauptstädten sind auch Stops in St. Michael (WESTBus-Knotenpunkt), Liezen, Schladming und Radstadt eingeplant. Montags und von Donnerstag bis Sonntag gibt es um 11:30 Uhr nun sogar eine Non-Stop-Verbindung von Graz nach Salzburg bzw. Salzburg-Graz um 15:30 Uhr.

Salzburg

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Flixbus – Starke Konkurrenz für die ÖBB

Mit der Einrichtung der neuen Direktlinie Graz-Salzburg entwickelt sich der Fernbusanbieter Flixbus zu einem noch stärkeren Konkurrenten für die ÖBB. In Zusammenarbeit mit der Buslinie der Westbahn fahren die Flixbusse ab dem 29. April 2016 von Blaguss täglich bis zu fünfmal zwischen den beiden österreichischen Landeshauptstädten. Dabei liegt der Preis für die neue Direktverbindung von Flixbus auch noch deutlich unter dem der ÖBB. Während der Normalpreis 29 Euro beträgt, kostet der Aktionspreis lediglich 13, 50 Euro.

Mit Graz-Salzburg richtet Flixbus erst die dritte Direktlinie zwischen zwei österreichischen Landeshauptstädten ein. Bisher stehen nur die Strecken Linz-Graz und Wien-Graz und Verbindungen von Österreich ins Ausland zur Verfügung.

Fernbuslinie Graz-Salzburg seit 2011 in Planung<

Angesichts der schlechten Zugverbindung zwischen Graz und Salzburg ist bereits seit 2011 eine direkte Fernbuslinie in Planung. Sie soll Passagieren die bislang mühsame Reise zwischen den beiden Landeshauptstädten Österreichs angenehmer machen.

Bislang waren Reisende mit dem Zug bis zu vier Stunden unterwegs, wobei die teilweise veralteten Waggons nur wenig Komfort bieten. Anfangs wollte die ÖBB-Tochterfirma Postbus eine Fernverkehrs-Buskonzession für die neue Strecke beantragen, doch heftige Proteste von ÖBB-Chef Christian Kern verhinderten das Vorhaben. Nun ist Flixbus der ÖBB zuvor gekommen und damit ein ernstzunehmener Konkurrent geworden.