Essen + Trinken

Kuerbis

Kürbis und Kernöl:
Das "grüne Gold" der Steiermark

 
Der Kürbis
Fährt man durch die Ost- und Südsteiermark, fällt sofort eines auf: die Existenz der weitläufigen Kürbisfelder - mit ihren grünen, im Herbst gelb-grünen, großen Früchten eine der typisch steirischen Besonderheiten.
Die Ernte der begehrten Kürbiskerne ist eine langwierige und zeitaufwendige Prozedur: Sorgsam wird jeder Kürbis von Hand "geputzt", jeder einzelne Kern aus dem reifen Fruchtfleisch herausgelöst - eine Tätigkeit, zu der sich vor allem früher die Bäuerinnen gemeinsam trafen und die Arbeit erledigten (und gleichzeitig eine willkommene Gelegenheit zu unterhaltenden Gesprächen war).
Anschließend werden die Kerne getrocknet und erst dann weiterverarbeitet.

 
Das Kürbiskernöl
Das "grüne Gold", das dickflüssige dunkelgrüne Öl, das aus den Kürbiskernen gewonnen wird, hat einen typischen, leicht nussigen Geschmack - es nicht probiert zu haben, wäre wahrlich eine Sünde.
Es wird in der steirischen Küche vielseitig verwendet und dominiert die Speisekarte, egal ob für Salate, Vor- oder Hauptspeisen, oder sogar Nachspeisen.

Neben dem einzigartigen Geschmack schätzen Kenner aber auch die positiven Einfluß auf Körper und Gesundheit, den das Öl haben soll.
Kürbiskerne enthalten eine bedeutende Menge wertvollen Pflanzenöls mit ungesättigten Fettsäuren, vor allem die wichtige Linolsäure; das Öl Mineralstoffe wie Phosphor, Calcium und Kalium, Magnesium und Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Zink, Mangan und Selen.


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