Fünf Jahre Zwillingsfakultät NAWI – ein Erfolgsprojekt

18.03.10Neuigkeiten aus Graz

Alles begann vor fünf Jahren, als Uni Rektor Alfred Gutschelhofer und TU Rektor Hans Sünkel zusammen saßen, mit einer kleinen Zeichnung auf einer Serviette. Geplant war eine Zusammenarbeit der beiden Universitäten. Inzwischen wurde daraus ein erfolgreiches Projekt, das sich sehen lassen kann: Die “Zwillingsuniversität Naturwissenschaften”, kurz “Nawi Graz”.
Im gesamten deutschsprachigen Raum gibt es kein vergleichbares Projekt, so Sünkel. An der Nawi Fakultät werden 13 gemeinsame Bachelor- und Masterstudien angeboten. In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Studierenden von 1600 auf 2300 angestiegen. Die Vorlesungen finden abwechselnd an der Uni und an der TU statt. Es pendeln also nicht nur die Studenten und Studentinnen, sondern vor allem auch das Lehrpersonal. Zudem gibt eis eine eigens eingerichteten “Graz Advanced School of Science” (GASS) – eine gemeinsame Doktoratsschule, in der die Nachwuchswissenschafter ausgebildet werden.
Das Nawi –Zwillingsuniversitäten Modell wird auch vom Bundesministerium für Wissenschaft längst als Vorbild angeführt. Einen verstärkten Schwerpunkt wird man in Zukunft auf die Leher- und Lehrerinnenausbildung legen. Seit Beginn des Projekts wurden etwa 17 Millionen Euro investiert, die vor allem in die Infrastruktur wie beispielsweise Labors investiert werden.
Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit konnten mehrere Forschungsprojekte angenommen werden, was zu Drittmitteleinnahmen von 16 Millionen Euro führte. Alles begann vor fünf Jahren, als Uni Rektor Alfred Gutschelhofer und TU-Rektor Hans
Ein weiteres Ziel bis 2012 ist eine gemeinsame virtuelle Bibliothek um Zugriffe auf kostspielige internationale Publikationen leichter zu ermöglichen.
Für diese Universitäts-Kooperation im Bereich der Naturwissenschaften werden die beiden Rektoren Gutschelhofer und Sünkel mit dem Josef Krainer Preis des Landes Steiermark geehrt.


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