Gedenktafel für Grazer Drogentote

02.06.10Neuigkeiten aus Graz
Gedenktafeln für Drogentote in Graz

Gedenktafeln für Drogentote in Graz

Als erste Stadt Österreichs hat Graz ein Zeichen gesetzt und Gedenktafeln zur Erinnerung an Drogentote errichtet. Die Tafeln sollen den Menschen bewusst machen, dass es permanent menschliche Krisen und unbewältigte Problemstellungen im Leben gibt, so Bundesdrogenkoordinator Franz Pietsch. Er hob in seiner Rede auch die Wichtigkeit eines solchen Mahnmals hervor. Sie sollen uns alle daran erinnern, dass Menschen, die Drogen brauchen, mit ihren Familien unter uns leben.

Ins Leben gerufen haben die Aktion die Caritas und die Therapiestation Walkabout. Die Tafeln wurden von Walkabout-Patienten entworfen und hergestellt. Am Freitag wurden die ersten sechs Stück am Grazer Schloßbergplatz angebracht und gesegnet. Damit ist Graz die erste Stadt Österreichs, die über eine solche Gedenkstätte verfügt.

2009 sind insgesamt zwölf Menschen an einer Überdosis gestorben, 2010 gibt es bisher 3 Drogentote in Graz zu beklagen.


Dies ist nicht die offizielle Seite der Stadt Graz