Gezieltere Zusammenarbeit bei der LehrerInnenausbildung – Pilotprojekt für Graz geplant
01.03.10Neuigkeiten aus Graz
Effizientere LehrerInnenausbildung für die Zukunft geplant.
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl plant einen Versuch der besseren Zusammenarbeit zwischen der Universität und der Pädagogischen Hochschule in Graz.
Eine engere Zusammenarbeit der Karl-Franzens-Universität, wo künftige AHS-LehrerInnen studieren, und der zwei Pädagogischen Hochschulen, wo Volks- und HauptschullehrerInnen ausgebildet werden, strebt Wissenschaftsministerin Beatrix Karl von der ÖVP an. Das Konzept für diesen Versuch wurde von dem Bildungsexperten Peter Härtel und dem Vizerektor der Universität Graz Martin Polaschek, ausgearbeitet. Ziel dieser engeren Zusammenarbeit soll es sein, das Studium an der Pädagogischen Hochschule wissenschaftlicher zu machen. Auf der anderen Seite sollen die pädagogischen Kompetenzen der zukünftigen AHS LehrerInnen optimaler gefördert werden.
Bei der zweitägigen Regierungs-Klausur in Graz wird dieser Pilotversuch auf jeden Fall zum Thema gemacht werden. Unterrichtsministerin Claudia Schmied von der SPÖ hat ja mit Karls Vorgänger, dem jetzigen EU Kommissar Johannes Hahn, schon sehr lange über eine grundlegende Reform der LehrerInnenausbildung diskutiert und bereits auch daran gearbeitet. Alle LehrerInnen, egal welcher Schulform, sollen in derselben Instuitution ausgebildet werden – quasi die gleiche pädagogische Elementarausbildung erhalten. Danach sollen unterschiedliche Aufbauausbildungen folgen.
Das Pilotprojekt in Graz ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.