Graz ist in der Akupunkturforschung ganz vorne dabei

07.10.10Neuigkeiten aus Graz
Akupunktur - Grazer Forscher erhielten Preise

Akupunktur - Grazer Forscher erhielten Preise

Einer der Schwerpunkte der traditionellen chinesischen Medizin ist die Akupunktur. An der Medizinischen Universität Graz gibt es ein eigenes Forscherteam, das sich mit dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin auseinander setzt. Dieses Forschertram hat in dieser Woche gleich zwei angesehene Auszeichnungen erhalten. Zum einen für die Arbeit auf dem Gebiet der Laserakupunktur bei Babys und zum anderen für die Erforschungen der Auswirkungen auf die Herzratenvariabilität. Bei den Preisen handelt es sich um einen österreichischen, von der Österreichischen Gesellschaft für Kontrollierte Akupunktur, und einen koreanischen, vom Südkoreanischen Akupunkturkongress.

Die Publikation über Laserakupunktur bei Neugeborenen entstand unter der Leitung von Wolfgang Raith und Berndt Urlesberger vom Grazer TCM-Forschungszentrum. Zentral ist hier der Aspekt der thermografischen Messung der Haut der Babys. Die zweite Publikation unter der Leitung von Gerhard Litscher bearbeitet das Thema Entwicklung und Erprobung eines miniaturisierten 48-Kanal-Hautwiderstandmessgerätes für Laser- und Nadelakupunktur. Gerhard Litscher wurde auch für seine Arbeit zum Thema „technisch messbarer Einfluss der Akupunktur auf die Herzratenvariabilität“ geehrt. Anhand neuer biomedizinischer Verfahren hat man nun die Möglichkeit Auswirkungen der Akupunktur auf den menschlichen Körper zu erfassen. Mittlerweile kann man diese sogar am herzen des Menschen nachweisen.

Beide wissenschaftlichen Studien wurden vom Gesundheits- und Wissenschaftsministerium, der Stadt Graz sowie dem Eurasia Uninet, einem Projekt zur Optimierung der Vernetzung österreichische Bildungseinrichtungen mit Bildungseinrichtungen Zentralasien, Ostasien und im pazifischen Raum, unterstützt.


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