Graz setzt auf Mobilität aus der Steckdose
09.04.10Neuigkeiten aus Graz
Sind Elektroautos der Schlüssel für die Zukunft?
Die Stadt Graz und Bürgermeister Siegfried Nagl setzen weiter auf Elektroautos. In Graz sind derzeit bereits 125.000 Elektroautos gemeldet, dazu kommen noch einmal rund 250.000 die nach Graz pendeln.
Das Potenzial für Umweltpolitik liegt laut Bürgermeister Nagl ganz klar auf der Hand. Seiner Meinung nach geht die Entwicklung Richtung E-Autos noch immer zu langsam. Daher wird es im rahmen der Frühjahrsmesse, vom 29.April 2010bis zum 2. Mai 2010 eine Leistungsschau der E-Autobranche geben. Laut Nagl ist nun der Zeitpunkt da, Projekte in diesem Bereich zu realisieren und diese Autos auf die Straße zu bringen. E-Autos sind die Zukunft der Mobilität im urbanen Raum
Vorreiter in dieser Branche sind vor allem die französischen Autohersteller Citroen und Peugeot. Diese stellen im rahmen der Grazer Frühjahrsmesse auch ihre Modelle „C-Zero“ und „iOne“ vor. Beide Firmen wollen heuer 10.000 Elektroautos auf den Markt bringen. Weitere Modelle zum anschauen und Testen wird es auf der Messe von Fiat, Opel, Tesla, BMW, KTM, Ford, Volvo und Magna geben.
Magna hat das erste motorbetriebene Fahrrad aus dem Jahr 1938 wiederbelebt, die sogenannte „Styriette“, so Petra Vorraber von Magna Marque. Das Fahrrad wurde nachgebaut und ist momentan mit einer Stückzahl von 500 limitiert. Die kosten belaufen sich auf 3000 bis 3500 €.
Zusätzlich wird es am 29.April noch eine Fachtagung zum Thema E-Mobilität geben, zu der Experten aus der ganzen Welt zusammenkommen. Sie sollen die Grazer „E-Deklaration“ beschließen. In dieser Deklaration werden Punkte wie Finanzierungsmöglichkeiten, Möglichkeiten des Auftankens und Folgen für die Exekutive behandelt werden.