Grazer Ehepaar wurde Opfer eines Trickbetrügers – 3.000 € Schaden
28.02.10Neuigkeiten aus GrazVor drei Jahren verbrachte das Grazer Pensionistenehepaar einen Urlaub in der Türkei und kaufte dort auch Schmuck. Nun erhielten sie vor wenigen Tagen einen Anruf von einem Mann, der sich erkundigte, ob sie mit dem Schmuck noch zufrieden seien und ob er etwaige Mängel hätte. Das Ehepaar versicherte dem Mann, dass alles in Ordnung sei. Kurz nach dem Telefonat läutete es an der Tür der beiden Pensionisten. Ein Mann stand an der Tür bei und gab an, mit ihnen telefoniert zu haben. Er überreichte der Frau Blumen und sagte, er sei Schmuckhändler und gerade auf einer Messe in Wien. Allerdings hätte es Schwierigkeiten beim Zoll gegeben und seine Ware sei beschlagnahmt worden. Er fragte das Ehepaar, ob es ihm 3.000 € borgen könnte, damit er seinen Schmuck auslösen könnte. Als Sicherheit bot er den beiden zwei Ketten, zwei Armbänder und vier Ringe an mit einem angeblichen Wert von 30.000 Euro. Gutgläubig händigte das Paar dem Mann die 3.000 Euro aus. Als dieser jedoch das Geld zum vereinbarten Termin nicht zurückbrachte, wurden sie skeptisch. Das Ehepaar ginge zu einem Juwelier und ließ den Schmuck schätzen. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um billigen Modenschmuck handelte und sie Opfer eines gemeinen Trickbetrügers geworden waren.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt