Robin Hood wird weiter fliegen

07.05.10Neuigkeiten aus Graz
Robin Hood fliegt weiter

Robin Hood fliegt weiter

Der Zwangsausgleich des insolventen steirischen Flugunternehmens Robin Hood ist durch. Einerseits haben sich die Gläubiger auf die 20% Ausgleichsquote einigen können, zum anderen haben die Eigentümer ihre Notfalls- Geldreserven eingesetzt.

Die steirische Fluglinie war Anfang des Jahres in den Konkurs geschlittert. Als Grund wurden die Folgen der Wirtschaftskrise, die hohen Investitionskosten der Gründungsjahre, aber auch die starke Konkurrenz durch andere Fluglinien genannt.

Durch den Zwangsausgleich sind die Schulden von 3,3 Millionen Euro, die die Fluglinie hatte, getilgt. Die 24 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens haben wieder gesicherte Arbeitsplätze und blicken positiv in die Zukunft.

Masseverwalter Heimo Hofstätter zeigt sich mit dem Ergebnis des Ausgleichsverfahrens zufrieden: “Es haben bis auf zwei Gläubiger alle für den Zwangsausgleich gestimmt, das heißt, mit einer überwältigenden Mehrheit ist der Vorschlag auf 20 Prozent angenommen worden. Das bedeutet, dass Robin Hood entschuldet ist jetzt ohne Verbindlichkeiten in eine neue Zukunft starten kann.”

Die Airline wird ganz normal weiterfliegen. Wie gewohnt gibt es eine Direktverbindung nach Zürich von den Flughäfen Graz und Linz. Man arbeitet sogar an einer Ausweitung der täglichen Frequenzen inklusive dem Wochenende. Zusätzlich soll nach der Sommerpause der Flugbetrieb von Linz nach Stuttgart aufgenommen und neue Destinationen von Graz aus evaluiert werden.


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