Rudi Roth rettet den GAK vor dem endgültigen Aus

29.06.10Neuigkeiten aus Graz
GAK konnte gerettet werden

GAK konnte gerettet werden

Der Zwangsausgleich des von der Pleite bedrohten Grazer Fußballvereins GAK ist gesichert. Der Grazer Ölhändler Rudi Roth stellte die fehlende Summe von 455.000 Euro am Montag zu Verfügung. Montag um 14:00 Uhr hatte der GAK Zeit, die fehlenden 455.000 Euro für einen erfolgreichen Zwangsausgleich aufzutreiben – und dank Rudi Roth schaffte man das auch!

Rudi Roth ist der ehemalige Vereinspräsident (2001 bis 2005) des GAK und ermöglichte so die Weiterführung des Vereins in der Regionalliga Mitte. Der ehemalige Präsident hat den GAK schon in seiner aktiven Zeit Geld mit hohen Geldbeträgen unterstützt. Doch auch danach griff er dem finanziell angeschlagenen Verein immer wieder unter die Arme. Auch bei den ersten beiden zwangsausgleichen 2008 und 2009. Laut Aussendung soll der Ehrenpräsident fünf Millionen Euro locker gemacht haben, um den GAK am Leben zu erhalten. Für Rudi Roth hat sich mit der gestrigen Zahlung die finanzielle Unterstützung des Vereins nun endgültig erfüllt. Er erwarte, dass nun andere Freunde und Gönner dem GAK zu Seite stehen und der Verein wieder professionell gemanagt wird.

Für GAK-Präsident Anton Kürschner waren die Ereignisse “sehr tiefgehend”. “Ich glaube, dass es ein großer Tag ist. Wir haben alle Situationen der Vergangenheit nun im Griff und sind mit der Infrastruktur ein herzeigbarer Club. Mit unserer Jugendarbeit haben wir eine große Zukunft im Fußball.” Nach dem dritten Zwangsausgleich sei der GAK nun zum ersten Mal schuldenfrei, so Kürschner.

Der Ölhändler Rudi Roth stellte auch der Universität Graz 100.000 Euro für Forschungsarbeiten, die sich mit Problemstellungen in Südosteuropa beschäftigen, zur Verfügung


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