Stadt Graz – gut geschützt gegen Hochwasser
29.08.10Neuigkeiten aus Graz
Hochwasserschutz in Graz
Aus Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre hat die Stadt Graz gelernt und nun auch einige Maßnahmen zum Schutz gegen derartige Naturkatastrophen gesetzt. Allen voran die Einsatzkräfte, die nun noch besser für Hochwassereinsätze geschult sind. Wenn Unwetter nahen, sich dunkle Gewitterwolken über der Stadt zusammenbrauen, tritt in der Einsatzzentrale der Grazer Berufsfeuerwehr der Krisenstab zusammen. “Damit im Ernstfall jeder genau weiß, was zu tun ist, haben wir für alle hochwassergefährdeten Bäche einen eigenen Einsatzplan entwickelt”, erklärt Oberbrandrat Heimo Krajnz.
Zusätzlich richtete man am Schöckl-, Mariatroster-, Gabriach- und am Einödbach sowie an der Mur Messstellen ein. Weitere neun sollen folgen. So können die Pegelstände laufend und in Echtzeit beobachtet werden. Treten die Bäche über ihre Ufer und es kommt zu Überschwemmungen, dann können die Einsatzkräfte auf Abwehrkarten zurückgreifen. Diese geben detailliert Auskunft über die Gegebenheiten vor Ort (Schulen, Trafos, Tankstellen usw.).
Um die Bevölkerung besser vor derartigen Katastrophen zu schützen und diese auch rechtzeitig zu warnen wurde ein Ampel-Alarmsystem eingeführt. Grün bedeutet, dass Unwetter zu befürchten sind; gelb, dass Gefahr droht und man eine halbe Stunde Zeit hat, um sich und sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen; eine rote Ampel bedeutet, dass akute Gefahr besteht.