Schnee- und Glättelage am 20. Februar 2026: Sperren auf A2, A9 und S6
Am Freitagmorgen, 20. Februar 2026, hat der Winter auf mehreren Hauptachsen spürbar zugeschlagen. Hängen gebliebene Lkw und Unfälle haben laut ÖAMTC in mehreren Bundesländern zu Sperren und massiven Behinderungen geführt – mit direkter Auswirkung auf alle, die heute aus Graz Richtung Wien (oder weiter Richtung Niederösterreich) unterwegs sind.
A2 Richtung Wien: Abschnitt Pinkafeld–Zöbern „nicht befahrbar“
Für die klassische Route Graz–Wien ist vor allem diese Meldung entscheidend: Auf der A2 (Süd Autobahn) war die Richtungsfahrbahn Wien zwischen Pinkafeld und Zöbern am frühen Morgen nicht befahrbar.
Auch wer Richtung Süden unterwegs ist, musste sich auf Einschränkungen einstellen: Richtung Italien wurde die A2 zwischen Mooskirchen und Steinberg nach einem Unfall im Bereich des Assingbergtunnels gesperrt gemeldet; jenseits der Pack war die Richtungsfahrbahn Italien zwischen St. Andrä und Griffen nach einem Unfall blockiert.
S6 am Semmering: Kettenpflicht und Lkw-Blockaden
Zusätzliche Brisanz bekam die Ausweich- und Nordroute über die S6 (Semmering Schnellstraße): In Richtung Bruck an der Mur gab es ab Gloggnitz Probleme durch hängen gebliebene Lkw – inklusive Kettenpflicht für alle Fahrzeuge. In der Gegenrichtung behinderten Lkw den Verkehr zwischen Kindberg West und Krieglach.
A9: Sperre zwischen Knoten St. Michael und Gleinalmtunnel
Auch die A9 (Pyhrn Autobahn) war betroffen: Wegen hängen gebliebener Lkw wurde der Abschnitt zwischen Knoten St. Michael und dem Gleinalmtunnel als gesperrt gemeldet. Als großräumige Ausweichmöglichkeit wurde die Umleitung über Bruck an der Mur und die S35 genannt. Zusätzlich wurde Richtung Linz eine Blockade im Bereich Leibnitz wegen Bergungsarbeiten nach einem Unfall berichtet.
Ankunftsraum Wien: A21 seit 02:30 Uhr gesperrt
Wer aus Graz nicht nur „bis Wien“, sondern weiter Richtung Wienerwald/Westachse muss, bekommt ein weiteres Nadelöhr dazu: Die A21 (Wiener Außenring Autobahn) war seit 02:30 Uhr in beiden Richtungen auf gesamter Länge gesperrt. Der ÖAMTC rechnete am Morgen damit, dass die Sperre voraussichtlich erst am späteren Nachmittag aufgehoben werden kann; Ausweichen sei nur großräumig möglich.
Situation in Graz: Wetterwarnung, Frühverkehr und erste Öffi-Meldungen
Im Stadtgebiet wurde für 19. und 20. Februar 2026 eine Wetterwarnung kommuniziert: In der Nacht auf Freitag intensivierten sich die Niederschläge, am Freitagvormittag wurde teils kräftiger Schneefall erwartet. Als mögliche Folgen wurden „Probleme im Frühverkehr“, Schneebruch (Baum-/Astbruch) und – je nach Nassschnee – auch Auswirkungen auf die Energieversorgung genannt.
Auch im Öffi-Netz gab es in der Früh bereits konkrete Hinweise:
Bahn als Alternative: Abschnitte rund um Graz zeitweise ohne Verkehr
Wer heute auf die Bahn ausweichen wollte, musste ebenfalls genauer hinschauen: Die ÖBB meldeten in der Früh witterungsbedingte Unterbrechungen – unter anderem „kein Zugverkehr“ zwischen Wildon und Leibnitz (mit Schienenersatzverkehr) sowie zwischen Laßnitzthal und Laßnitzhöhe. Zusätzlich wurde österreichweit mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet (voraussichtlich bis 20. Februar 2026, 18:00 Uhr).
Was jetzt zählt, bevor es aus Graz Richtung Wien geht
Der ÖAMTC appellierte, nicht notwendige Fahrten zu verschieben. Für alle, die heute dennoch losmüssen, helfen zwei Basics, um böse Überraschungen zu vermeiden:
Weitere Infos:
https://www.oeamtc.at/verkehrsservice
https://www.unsereoebb.at/de/verkehrsmeldungen
