Neuer Martha-Stadler-Park in Straßgang: 5.700 m² Grünfläche mit Obstbäumen, Wiese und Tischtennistisch
Im Bezirk Straßgang entsteht in der Hafnerstraße ein neuer Quartierspark: Auf einer zuletzt brachliegenden Fläche hat die Stadt Graz in den vergangenen Monaten einen 5.700 Quadratmeter großen Park angelegt, der im Herbst offiziell eröffnet wird. Der Park wurde als Aufenthalts- und Erholungsort mitten im Wohngebiet geplant und richtet sich an Anwohner:innen wie Besucher:innen gleichermaßen.

„Ein lang gehegter Wunsch, den wir gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen nun umsetzen konnten“, erklärte Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne). Robert Wiener, Leiter der Abteilung Grünraum und Gewässer der Stadt Graz, hob den ökologischen Mehrwert hervor: Der neue Grünraum schaffe Lebensraum für Tiere und trage zur städtischen Lebensqualität bei.
Was der Park bietet
Der Martha-Stadler-Park ist vielfältig gestaltet und bietet Nutzungen für unterschiedliche Altersgruppen und Bedürfnisse:
Namensgeberin: Martha Stadler
Der Park wurde nach Martha Stadler (1942–2004) benannt. Stadler, in Edelsgrub geboren, war Mitgründerin der Grazer Fraueninitiative im März 1980 und setzte sich maßgeblich für den Gewaltschutz von Frauen und Kindern ein. Dank ihres Engagements konnte Ende 1981 das erste Grazer Frauenhaus mit 30 Plätzen eröffnet und später ausgebaut werden. Die Stadt würdigt mit der Benennung des Parks ihr Lebenswerk für Schutz, Selbstbestimmung und bessere Lebensbedingungen für Frauen und Familien.
Lage und Erreichbarkeit
Der Park liegt in der Hafnerstraße im Bezirk Straßgang, gut eingebettet in ein Wohngebiet. Er ist fußläufig für Anrainer:innen erreichbar; Hinweise zur Anbindung mit Öffis oder Parkmöglichkeiten werden bei Bekanntgabe des Eröffnungstermins ergänzt.
Hintergrund
Die Anlage des Parks ist Teil städtischer Maßnahmen, brachliegende Flächen zu revitalisieren und zusätzliche öffentliche Grünräume in Wohngebieten bereitzustellen. Solche Projekte sollen sowohl Lebensqualität steigern als auch ökologische Funktionen in der Stadt stärken.