„Romeo und Julia“ an der Oper Graz: Shakespeare trifft auf Mad Max
Die Oper Graz bringt „Romeo und Julia“ als neuen Tanzabend auf die Bühne – und verlegt Shakespeares Liebestragödie in eine postapokalyptische Zukunft. Die Uraufführung ist am 17. Oktober 2026 um 19:30 Uhr. Für die Choreographie und Inszenierung zeichnet der französische Choreograph Etienne Béchard verantwortlich, der damit erstmals für die Oper Graz arbeitet.
Postapokalyptische Welt statt Verona
In Béchards Version treffen Romeo und Julia in einer zerstörten Welt aufeinander, in der verfeindete Clans um knappe Ressourcen kämpfen. Die Geschichte der beiden Liebenden bleibt im Kern erhalten, bekommt aber eine deutlich düsterere, moderne Bildsprache.
Die Oper selbst beschreibt den Ansatz mit „Shakespeare meets Mad Max“. Béchard verbindet zeitgenössischen Tanz, Theater und Akrobatik mit Sergej Prokofjews berühmter Ballettmusik.
Ballett Graz tanzt zu Prokofjew
Musikalisch basiert der Abend auf Prokofjews Ballett „Romeo und Julia“, Op. 64. Die musikalische Leitung übernimmt bei der Uraufführung Marius Burkert. Auf der Bühne stehen das Ballett Graz und die Grazer Philharmoniker.
Die Titelrollen tanzen Gionata Sargentini als Romeo und Kirsty Clarke als Julia. Für Bühne zeichnet Isabel Toccafondi verantwortlich, die Kostüme stammen von Thomas Bradley, Licht und Video von Tom Vincke.
Premiere am 17. Oktober 2026
Die Uraufführung findet am Samstag, 17. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Oper Graz statt. Die Produktion ist als Tanzabend in zwei Teilen angelegt und wird ab 12 Jahren empfohlen.
Weitere Vorstellungen folgen im Oktober, November, Dezember 2026 sowie im Jänner und Februar 2027. Tickets gibt es über das Ticketzentrum der Bühnen Graz.
