Mit dem Auto nach Graz: Reifen-Tipps für eine sichere Fahrt
Graz zieht alljährlich zahlreiche Besucher in ihren Bann. Viele von ihnen reisen mit dem eigenen Auto an. Auf den ersten Blick ein einfaches Unterfangen. Schließlich ist die Stadt bequem über das gut ausgebaute Autobahnnetz zu erreichen. Meist ist es auch nicht die Streckenbeschaffenheit, die bei einer Fahrt nach Graz Schwierigkeiten bereiten kann – es sind die Reifen. Sie werden vor allem dann zur Gefahr, wenn sie ihre besten Jahre bereits hinter sich haben oder nicht zur Witterung passen.

Ein Roadtrip nach Graz – ein Blick auf die wichtigsten Tipps
Als Hauptstadt der Steiermark liegt Graz im Südosten Österreichs am Fuße der Alpen. Nördlich der Metropole befindet sich das Grazer Bergland, ein Teil der Zentralalpen. Im Süden beginnt das Steierische Hügelland.
Wer die Anreise mit dem Auto plant, sollte sich daher auf ein bergiges Gelände gefasst machen. Wichtig sind daher insbesondere die richtigen Reifen. Sie sollten nicht nur zu den Witterungsverhältnissen passen, sondern auch über ausreichend Profiltiefe und Druck verfügen.
Doch keine Sorge – die Fahrt führt nicht zwingend über schmale Pässe und Bergstraßen. Stattdessen können Besucher Graz bequem über die Autobahn erreichen. Wer aus Norden oder Süden anreist, nutzt dafür die A9. Für die Anfahrt aus Richtung Westen kommt dagegen die A2 infrage.
Mit den richtigen Reifen geht’s sicher ans Ziel
Zwar sind die Autobahnen in Österreich gut ausgebaut und dementsprechend sicher befahrbar. Dennoch kann die falsche Fahrzeugausstattung schnell die Unfallstatistik in die Höhe treiben.
Ab wann sind bei der Fahrt nach Graz Winterreifen gefragt?
Insbesondere eine unvorteilhafte Bereifung gehört zu den häufigen Gefahrenquellen. Wer etwa in den Wintermonaten mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert bei einer Verkehrskontrolle nicht nur ein Bußgeld.

Schlimmer noch: Die Sommerreifen können bei niedrigen Temperaturen verhärten und verlieren dadurch den Grip auf der Straße. Das kann sowohl beim Beschleunigen als auch in der Kurve zu einem Kontrollverlust über das Fahrzeug und einem erhöhten Schleuderrisiko führen.
Ebenso muss bedacht werden, dass die falschen Reifen den Bremsweg beeinflussen. Sommerreifen im Winter können etwa dazu führen, dass das Auto deutlich langsamer zum Stehen kommt. Bereits bei einem Fahrtempo von 50 Stundenkilometern kann sich der Bremsweg im Vergleich zu Winterreifen um bis zu elf Meter verlängern.
Da die Autobahn A9 über die Alpen führt und dementsprechend viele Steigungen und Gefälle besitzt, ist ein zuverlässiges Bremsverhalten des Autos für eine sichere Fahrt unerlässlich. Daher empfiehlt es sich, bereits ab Oktober Winterreifen zu benutzen. Verpflichtend sind sie in Österreich allerdings erst ab dem 1. November, wenn es die Witterungsverhältnisse erfordern.
Welche Sicherheitstipps gelten noch für die Bereifung?
Unabhängig von der Jahreszeit, in der der Roadtrip nach Graz stattfindet, sind bei der Wahl der Reifen ein paar Dinge zu beachten. Insbesondere die Profiltiefe spielt für eine sichere Fahrt eine entscheidende Rolle. Mindestens 1,6 Millimeter sind Pflicht.
Allerdings ist auf bergigem Gelände ein tieferes Profil von mindestens vier Millimetern zu empfehlen, damit die Reifen eine bessere Bodenhaftung haben. Winterreifen, die eine geringere Profiltiefe aufweisen, gelten in Österreich sogar als Sommerreifen. Bestimmte Strecken, etwa Passstraßen, dürfen damit in der kalten Jahreszeit also nicht befahren werden.
