Drei Premieren an zwei Tagen: Schauspielhaus Graz startet in die neue Spielzeit
Das Schauspielhaus Graz startet mit einem Premieren-Triple in die Spielzeit 2026/27. Am 25. und 26. September 2026 stehen gleich drei neue Produktionen auf dem Programm: die österreichische Erstaufführung von „Die Waffen nieder!“, Ingeborg Bachmanns „Undine geht“ und die Uraufführung von Ewe Benbeneks „Vielvölkastaat (äh, vielvölkastaat, oder was?)“.
Premieren im Schauspielhaus Graz im Überblick
25. September 2026, 19:30 Uhr: „Die Waffen nieder!“ – Schauspielhaus
26. September 2026, 18:00 Uhr: „Undine geht“ – Konsole
26. September 2026, 20:00 Uhr: „Vielvölkastaat (äh, vielvölkastaat, oder was?)“ – Schauraum
„Die Waffen nieder!“ eröffnet die neue Saison
Den Auftakt macht am Freitag, 25. September 2026 um 19:30 Uhr, die österreichische Erstaufführung von „Die Waffen nieder!“ nach dem Roman von Bertha von Suttner. Die Bühnenfassung stammt von Sandra Strunz und Anna-Sophia Güther, Regie führt Sandra Strunz.
Bertha von Suttner lässt ihre Protagonistin Gräfin Martha Althaus auf vier Kriege zurückblicken, die Österreich zwischen 1859 und 1889 führte. Vor der Premiere gibt es um 19:00 Uhr eine Einführung, anschließend eine öffentliche Premierenfeier.
„Undine geht“ in der Konsole
Am Samstag, 26. September 2026 um 18:00 Uhr, folgt in der Konsole „Undine geht“. Das Solo basiert auf der Erzählung von Ingeborg Bachmann und wird anlässlich ihres 100. Geburtstags auf die Bühne gebracht. Regie führt Lily Kuhlmann.
Im Mittelpunkt steht Undine, die sich gegen gesellschaftliche Rollenbilder und starre Zuschreibungen richtet. Nach der Premiere ist ebenfalls eine öffentliche Premierenfeier angekündigt.
Uraufführung von „Vielvölkastaat“ im Schauraum
Um 20:00 Uhr folgt im Schauraum die Uraufführung von Ewe Benbeneks „Vielvölkastaat (äh, vielvölkastaat, oder was?)“. Das Stück entstand als Koproduktion mit dem Schauspielhaus Wien und dem Katona József Theater Budapest sowie in Kooperation mit dem steirischen herbst.
Die Produktion arbeitet mit mehreren Sprachen und wird in Graz auf Deutsch und Ungarisch mit Übertiteln gezeigt. Regie führt Marie Bues.
