KLANGLICHT kommt 2026 erstmals nach Wien
KLANGLICHT bekommt 2026 eine neue Bühne: Das Grazer Licht- und Klangfestival ist heuer erstmals auch in Wien zu sehen. Unter dem Titel „KLANGLICHT im Park – The Sound of Light“ verwandeln internationale, nationale und lokale Künstler:innen ab 23. Oktober 2026 den Schwarzenberggarten beim Belvedere in einen atmosphärischen Erlebnisraum aus Licht, Klang und zeitgenössischer Kunst.
Grazer Licht- und Klangfestival wächst über die Stadtgrenzen hinaus
Für das Festival ist es ein besonderer Schritt. Was 2015 mit einer einmaligen Intervention an der Rückseite der Oper Graz begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der auffälligsten Kulturformate der Stadt entwickelt. Zur Jubiläumsausgabe 2025 kamen mehr als 108.000 Besucher:innen in die Grazer Innenstadt. 2026 geht das Format nun erstmals über Graz hinaus.

„KLANGLICHT im Park“ im Schwarzenberggarten beim Belvedere
Der neue Wiener Schauplatz bringt eine eigene Geschichte mit. Im Schwarzenberggarten fanden bereits im 19. Jahrhundert sogenannte „Illuminationen“ statt. Rund 200 Winter später kehren Lichtinszenierungen nun in zeitgenössischer Form zurück – nicht als greller Lichterpark, sondern als künstlerischer Rundgang durch einen historischen Gartenraum.
Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Kunst, Natur und Wahrnehmung. Die Licht- und Klanginstallationen sollen auf die vorhandene Parklandschaft reagieren und den Schwarzenberggarten als ruhigen, stimmungsvollen Ort erlebbar machen. Damit setzt „KLANGLICHT im Park“ bewusst auf Atmosphäre, Entschleunigung und künstlerische Interventionen statt auf reine Effekte.
Von Graz nach Wien: ein starkes Zeichen für KLANGLICHT
Für Graz ist die Wien-Premiere auch ein Zeichen dafür, wie stark sich KLANGLICHT über die Jahre entwickelt hat. Das Festival bleibt 2026 weiterhin in Graz präsent: In Schloss Eggenberg entsteht heuer eine mehrwöchige Ausstellung im UNESCO-Weltkulturerbe. Gleichzeitig erweitert Wien das Format um einen zweiten historisch bedeutenden Ort.
Damit wird KLANGLICHT 2026 erstmals zu einem überregionalen Kulturprojekt. In Graz steht Schloss Eggenberg als „gebaute Zeitmaschine“ im Zentrum der kuratorischen Idee, in Wien wird der Schwarzenberggarten beim Belvedere zum neuen Resonanzraum für Licht- und Klangkunst.
