Mit dem E-Auto rund um Graz unterwegs: So gelingen Ausflüge ohne Lade-Stress
Von Graz aus lassen sich zahlreiche Tagesausflüge planen. Vom Thermenbesuch über die Weinregion der Südsteiermark oder ein Outdoor-Abenteuer am Schöckl sind alle Tagesziele bequem mit dem E-Auto zu erreichen. Wenn es die Städter am Wochenende in ländliche Regionen zieht, erspart Ihnen eine proaktive Ladeplanung aber einiges an Stress.

Ladenetz nicht in der gesamten Steiermark perfekt ausgebaut
Das Ladenetz für E-Fahrzeuge in der Steiermark ist zwar insbesondere im Großraum Graz und entlang der Hauptverkehrsadern wie der Südautobahn sehr gut ausgebaut. Führt Sie der Ausflug jedoch nach Liezen oder Mürzzuschlag, sind Schnelllader mit bis zu 350 kW doch noch Mangelware.
Daher ist es vorab wichtig, eine Ladeplanung für die Tagestour durchzuführen. Informieren Sie sich vorab, ob Campingplätze mit einer mobilen Ladestation für Elektroautos ausgestattet sind oder ob am Restaurant während des Abendessens vor der Heimreise noch einmal die Batterie gefüllt werden kann. Besonders einfach gelingt die Ladeplanung über die Lade-App der Energie Steiermark. Hier sind alle öffentlichen Ladesäulen des gesamten Bundeslands eingezeichnet.
Vor allem während der Hauptverkehrszeiten entlang der Autobahnen und während der Sommerferien rund um die beliebten Ausflugsziele sollten Sie auch einen Puffer für Wartezeiten an den Ladesäulen einplanen. Organisieren Sie die Reise so, dass während des Ladens ohnehin eine Aktivität eingeplant ist und Sie beispielsweise direkt das Mittagessen einnehmen.
Ausreichend langes Ladekabel erspart Parkplatzfrust
Nicht nur in der Grazer Innenstadt kann das Laden an öffentlichen Säulen kompliziert werden. Enge Parklücken, ungünstig platzierte Ladesäulen oder gar Verbrenner am falschen Parkplatz sorgen bei E-Fahrzeuglenkern immer wieder für Frust. Die Kabellänge ist nämlich begrenzt und die Modelle vom Hersteller sind oft nur für die heimische Wallbox wirklich praktisch. Wollen Sie dem ein Ende setzen, braucht es qualitativ hochwertiges Ladezubehör von Marken wie Voldt®.
Mit Kabeln ab 7 Metern ersparen Sie sich häufig den Parkplatzfrust und können auch an schlecht durchdachten Säulen problemlos laden. Da dann nur noch selten richtiger Zug auf dem Kabel lastet, zahlt ein langes Zubehörteil auch auf die Lebensdauer ein.

Steckerkompatibilität und Kilowatt: Die passende Ladesäule für Ihr Fahrzeug finden
Die meisten E-Fahrzeuge sind auch heute noch mit einem 11-kW-Bordlader ausgestattet. Dennoch empfiehlt es sich, ein 22-kW-Ladekabel für den Alltag zu verwenden. Denn nur dann ist es möglich, dass sie auch an einer 22-kW-Ladesäule „tanken“ können. Während der 11-kW-Bordlader kein Problem darstellt, blockiert die Ladesäule bei einem 11-kW-Kabel. Dann ist das Laden nur über den 11-kW-kompatiblen Tarif möglich.
Stellen Sie sich vorab auch die Frage, ob das Schnellladen eine wichtige Option für Sie ist. Vor allem entlang der Autobahn oder bei längeren Reisen empfiehlt es sich, die Stopps so kurz wie möglich zu halten. In diesem Fall braucht es neben dem Typ-2-Stecker als Standard für das Laden mit Wechselstrom auch noch einen CCS-Stecker zum Schnellladen mit Gleichstrom. Qualitativ hochwertiges Ladezubehör besitzt dabei fast immer beide Ladeanschlüsse in einer kombinierten Buchse.
Von Graz ins Ausland: So laden Sie auch in den Nachbarländern bequem und sicher
Vor allem am Wochenende zieht es viele Grazer nach Slowenien, Ungarn oder auch nach Italien. Damit das Laden im Ausland nicht zur Herausforderung wird, ist auch hier etwas Vorbereitung gefragt. In Italien etwa haben nicht alle Typ-2-Säulen ein fest angeschlagenes Ladekabel. Deswegen empfehlen wir, dass Sie stets Ihr eigenes Zubehör mitführen um am Ende keine böse Überraschung zu erleben. Fahren Sie in das ländliche Slowenien oder Ungarn und sind abseits der Touristenhotspots unterwegs, ist die Ladestruktur hier noch stark ausbaufähig. Eine gezielte Laderoutenplanung ist hier besonders wichtig, um nicht mit leerer Batterie im Hinterland zu stranden.
