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GerambRose 2026: Diese vier Grazer Bauwerke wurden ausgezeichnet

Gleich mehrere Bauwerke in Graz sind mit der GerambRose 2026 ausgezeichnet worden. Zu den prämierten Projekten zählen die Tennenmälzerei, die Volksschule Reininghaus und das Jesuitenrefektorium. Dazu kommt das Haus Lojen, das die Sonderauszeichnung „GerambRose – Klassiker“ erhielt.

GerambRose 2026: Vier ausgezeichnete Bauwerke in Graz

Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung würdigt beispielhafte Baukultur in der Steiermark. 2026 wurden 64 Projekte eingereicht. Die Jury nahm 18 Bauwerke näher unter die Lupe und zeichnete schließlich sechs Projekte sowie einen Klassiker aus. Die Preisverleihung fand am 28. Oktober 2026 in der Tennenmälzerei in Graz statt.

Foto: Binas Pictures

Tennenmälzerei: Industriegeschichte neu genutzt

Die denkmalgeschützte Tennenmälzerei aus dem Jahr 1888 wurde behutsam revitalisiert. Historische Strukturen blieben erhalten, während neue Räume für Kultur und Begegnung geschaffen wurden. Das ehemalige Industriegebäude ist inzwischen ein Ort für das Stadtteilleben in Reininghaus.

Volksschule Reininghaus: Raum zum Lernen

Die vom Grazer Büro dreiplus ARCHITEKTEN geplante Volksschule kombiniert offene Lernlandschaften mit Gemeinschaftsbereichen, begrünten Freiflächen und ökologischen Baustoffen. Das Gebäude wurde bereits mit dem Standard klimaaktiv Gold ausgezeichnet.

Jesuitenrefektorium: Denkmalgerecht für die Universität umgebaut

Das historische Jesuitenrefektorium wurde nach langjährigem Verfall für die Sportinstitute der Universität Graz adaptiert. Ergänzungen aus Sichtbeton und Dämmbeton machen den Unterschied zwischen ursprünglicher Bausubstanz und neuen Bauteilen bewusst erkennbar.

Haus Lojen: Sonderpreis für einen Klassiker

Zusätzlich erhielt das Grazer Haus Lojen die Sonderauszeichnung „GerambRose – Klassiker“. Mit diesem Preis werden länger bestehende Bauwerke gewürdigt, deren architektonische Qualität sich über Jahrzehnte bewährt hat.

Warum die GerambRose für Graz wichtig ist

Die Auszeichnungen zeigen verschiedene Möglichkeiten, mit gebautem Raum umzugehen: vom Erhalt historischer Industriearchitektur über den Neubau einer Schule bis zur Sanierung eines denkmalgeschützten Universitätsgebäudes. Gleich drei der regulär prämierten Projekte liegen in Graz; mit Haus Lojen kommt ein Grazer Sonderpreis hinzu.

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