Neues Lokal am Jakominiplatz: „Gulascherié“ übernimmt bekanntes Standl

Am Jakominiplatz steht die nächste Gastro-Neueröffnung bevor. Ende September eröffnet die „Gulascherié – GAUMENgut & seelenKLANG“ und übernimmt den bisherigen Stand von Didi Dorner. Hinter dem neuen Konzept steckt der Grazer Architekt Guido Strohecker, der damit erstmals selbst in die Gastronomie einsteigt.

„Slow Fast Food“ mit mehr als 15 Gulaschvarianten

Mit der „Gulascherié“ zieht ein ungewöhnliches Konzept in einen der bekannten Marktstände am Jakominiplatz ein. Strohecker bezeichnet es als „Slow Fast Food“: Die Gerichte werden langsam und genussvoll geschmort, am Stand aber unkompliziert und schnell serviert. Dazu kommen ein neu gestalteter Showroom und ein mediterraner Gastgarten, der ganzjährig genutzt werden soll.

Geplant sind sieben ganzjährig angebotene Standards und zwölf saisonal wechselnde Varianten. Die bisher ausgearbeitete Auswahl reicht von Chianina-Rind mit Portwein oder Chorizo über Kalb mit Apfel und Kapern und Szegediner vom Iberico-Duroc-Schwein bis zu Wildschwein-, Gams- und Hirschgulasch. Auch vegetarische Varianten mit Kürbis oder steirischen Edelpilzen sind vorgesehen.

Das steht zum Start auf der Karte

Beim Pre-Opening ist nun auch ein erster konkreter Blick auf die Speisekarte möglich. Der „Weiße OX Basic“ ist mit 17 Euro angeschrieben, Varianten mit Port beziehungsweise Chorizo kosten jeweils 19 Euro, der „Weiße OX Bourguignon“ ebenfalls 19 Euro. Das „Kalb Spezial“ kostet 18 Euro. Beim Iberico Duroc reicht die Auswahl vom „Tomate“ um 17 Euro über den kleinen „Szegediner“ um 5 Euro bis zum „Kachelo“ um 12 Euro. Wildgerichte wie Griechische Räuber, Wilder Haxen Hase, Wildschweinfrüchtchen und Wilder Dunkelbierhirsch liegen bei 18 bis 19 Euro, „Wilde Gams“ ist mit 23 Euro angeschrieben. Auf der Karte werden daneben jeweils höhere Preise mit zwei Sternchen ausgewiesen.

Pre-Opening und regulärer Start

Den ersten Praxistest gibt es bereits beim Aufsteirern am 19. September 2026: Bei einem Pre-Opening will das Team Konzept, Küche und Abläufe erstmals im Betrieb ausprobieren. Der reguläre Betrieb startet am 28. September 2026 am Jakominiplatz 2 (Stand 23).

Zutaten möglichst aus der Steiermark

Ein wesentlicher Teil des Konzepts ist die Zusammenarbeit mit regionalen Produzent:innen. Chianina-Rind und Duroc-Schwein kommen etwa vom Chianinahof in Dobl. Wild soll von ausgewählten steirischen Lieferanten aus der Turrach und dem Gesäuse stammen. Für die vegetarischen Gulaschvarianten werden unter anderem Bio-Edelpilze der Schilcherland-Pilze aus Frauental verwendet. Auch Gemüse wie Zwiebeln, Sellerie, Karotten und Knoblauch soll großteils aus heimischer, steirischer Bio-Produktion stammen.

Für die kulinarische Umsetzung ist Christoph Fürnschuß mitverantwortlich. Der Koch aus Dobl wurde 2025 beim Wettbewerb „Junger Wilder“ ausgezeichnet und verbindet laut Konzept bodenständige Küche mit Neuinterpretationen traditioneller Gerichte.

Sauerteigsemmel, Spätzle und steirisches Bier

Serviert werden die Gulaschvarianten unter anderem mit Nussbutter-Eierspätzle und einer 24 Stunden gereiften Sauerteigsemmel aus Gnas. Dazu gibt es steirisches Bier. Selbst das Gedeck ist Teil des Konzepts: Birgit Kumpusch fertigt es aus einem Stück steirischer Eiche. Auch bei den Getränken setzt die Gulascherié stark auf die Steiermark. Geplant sind unter anderem Murauer Bier sowie Sirupe und Säfte von Jam Session. Eine französische Ausnahme gibt es ebenfalls: Didi Dorner steuert Champagner aus Rilly-la-Montagne bei Reims bei.

Das steht zum Start auf der Karte

Beim Pre-Opening ist nun auch ein erster konkreter Blick auf die Speisekarte der „Gulascherié“ möglich. Der „Weiße OX Basic“ ist mit 17 bzw. 20 Euro angeschrieben, der „Weiße OX Port“ mit 19 bzw. 22 Euro, ebenso der „Weiße OX Chorizo“ und der „Weiße OX Bourguignon“. Das „Kalb Spezial“ kostet 18 bzw. 21 Euro, „Iberico Duroc Tomate“ 17 bzw. 20 Euro, „Iberico Duroc Szegediner“ 15 bzw. 18 Euro und die „Steirischen Kacheln“ 12 bzw. 15 Euro. Bei den Wildgerichten stehen die „Griechischen Räuber“ mit 18 bzw. 21 Euro, der „Wilde Haxen Hase“ mit 19 bzw. 22 Euro, die „Wildschweinfrüchtchen“ mit 18 bzw. 21 Euro, die „Wilde Gams“ mit 23 bzw. 26 Euro, der „Wilde Dunkelbierhirsch“ mit 18 bzw. 21 Euro und das „Wilde Dreierl“ mit 19 bzw. 22 Euro auf der Karte.

Grazer Architekt wird Gastronom

Betreiber der „Gulascherié“ ist der Grazer Architekt Guido Strohecker. Für ihn ist das der erste Schritt in die Gastronomie. Gemeinsam mit Gigi Zwittnig-Legenstein und dem Team will er den Marktstand am Jakominiplatz neu positionieren. Stroheckers Architekturbüro befindet sich ebenfalls an dieser Adresse.

Öffnungszeiten und „Jackymania“

Zum Start ist die Gulascherié Montag bis Mittwoch von 11:00 bis 17:30 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 11:00 bis 19:30 Uhr geöffnet.

Einmal im Monat soll außerdem die Abendveranstaltung „Jackymania“ stattfinden. Künstler:innen, Mode, Musik, Tanz und weitere Programmpunkte sollen den Stand auch am Abend beleben. Der Gastgarten ist ganzjährig geplant – im Winter soll anstelle des Olivenbaums eine geschmückte Tanne stehen.

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