Flaumige Heidenmehl-Biskuitroulade
Diese flaumige Heidenmehl-Roulade wird vollständig ohne Weizenmehl und ohne Milchprodukte zubereitet. Heidenmehl, die steirische Bezeichnung für Buchweizenmehl, verleiht dem Biskuit seinen charakteristischen Geschmack und seine dunklere Farbe. Durch die Speisestärke bleibt die lange aufgeschlagene Eiermasse erstaunlich stabil und fällt beim Unterheben des Mehls kaum zusammen.
Wer stattdessen den hellen Mehlspeisenklassiker mit Weizenmehl und Marillenmarmelade sucht, findet auf graz.net das Rezept für die klassische Biskuitroulade.
Was die Heidenmehl-Roulade besonders macht
Im Unterschied zur klassischen Biskuitroulade wird diese Variante mit Heidenmehl gebacken. Das Rezept kommt – wie für Biskuit üblich – ohne Butter, Milch oder andere Milchprodukte aus und ist daher laktosefrei. Wer die Roulade streng glutenfrei zubereiten möchte, sollte bei Heidenmehl, Speisestärke und Marmelade auf eine entsprechende Kennzeichnung achten. Mit einer geeigneten Marmelade und in individuell verträglicher Portionsgröße lässt sich die Heidenmehl-Roulade auch Low FODMAP zubereiten.
Rezept für eine flaumige Roulade aus Heidenmehl
Zutaten
- 6 Eier (Größe M)
- 150 g Kristallzucker
- 150 g Heidenmehl
- 30 g Speisestärke (zB Maizena)
- 1 Prise Salz
- 250 g Marmelade
- neutrales Pflanzenöl für das Backpapier
- Heidenmehl für das Geschirrhangerl
- Staubzucker nach Wunsch
Zubereitung
- Das Backrohr auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Eier, Zucker, Salz und Speisestärke in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Die Zutaten mindestens 15 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen, bis eine sehr steife und flaumige Masse entstanden ist.
- Ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Papier zusätzlich mit wenig Pflanzenöl bestreichen und anschließend mit einem Stück Küchenrolle dünn abwischen. So lässt sich der gebackene Biskuit später leichter vom Papier lösen.
- Das lange Aufschlagen ist für das Gelingen entscheidend. Die Speisestärke stabilisiert die Masse zusätzlich und sorgt dafür, dass sie beim anschließenden Unterheben des Heidenmehls nicht so leicht zusammenfällt.
- Das Heidenmehl durch ein feines Sieb direkt in die Eiermasse sieben. Mit einem Schneebesen rasch, vorsichtig und gleichmäßig einarbeiten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dabei nur so lange wie notwendig rühren.
- Die Masse gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und im vorgeheizten Backrohr etwa 11 bis 12 Minuten backen.Vor dem Herausnehmen eine Nadelprobe durchführen. Der Biskuit soll durchgebacken, aber keinesfalls trocken sein, da er sonst beim Einrollen leichter brechen kann.
- Während der Rouladenboden bäckt, ein sauberes Geschirrhangerl auflegen und dünn mit Heidenmehl bestäuben.
- Die Marmelade leicht erwärmen und in einer Schüssel mit einem Schneebesen glattrühren. Marmelade mit größeren Fruchtstücken lässt sich zuvor mit einem Stabmixer fein passieren.
- Den fertig gebackenen Biskuitboden aus dem Backrohr nehmen. Das Backpapier an den beiden hinteren Ecken greifen und den Boden mit der Oberseite nach unten auf das vorbereitete Geschirrhangerl stürzen. Anschließend das Backpapier vorsichtig abziehen.
- Den noch warmen Biskuit gleichmäßig mit der vorbereiteten Marmelade bestreichen und mithilfe des Geschirrhangerls vorsichtig einrollen.
- Die Heidenmehl-Roulade mit der Kante nach unten ablegen und eingerollt im Hangerl vollständig auskühlen lassen.






Danke für das tolle Rezept. Hat wunderbar funktioniert – war flaumig und auch am nächsten Tag noch wunderbar!