Yamaya Wok in Graz wirbt mit 1+1-Aktion um neue Gäste
Das asiatische Restaurant Yamaya Wok in der Kärntner Straße 121 sucht neue Gäste. Die Betreiberfamilie berichtet auf Social Media von einer schwierigen wirtschaftlichen Situation und spricht eine mögliche Schließung an. Eine zeitlich begrenzte 1+1-Aktion soll mehr Menschen ins Lokal bringen. Ob daraus regelmäßige Besuche werden, dürfte für die Zukunft des Betriebs entscheidend sein.
Yamaya Wok: 1+1-Aktion von 15. bis 23. Oktober 2026
Von 15. bis 23. Oktober 2026 gilt die angekündigte Aktion: Zwei Personen essen vom All-you-can-eat-Buffet, nur eine Person bezahlt. Getränke sind ausgenommen. Das Angebot umfasst Sushi, Wok-Gerichte und eine Grillstation.
Mit der Aktion möchte die Familie vor allem Menschen erreichen, die das Restaurant bisher nicht kennen. In ihrem Beitrag verweist sie auf positive Bewertungen und zufriedene Gäste, beschreibt zugleich aber eine schwierige Zeit. „Wir brauchen eure Unterstützung!“, heißt es in der Bildunterschrift.
Yamaya bietet neben dem Buffet einen Teppanyaki-Grill an. Dabei wählen Gäste Zutaten und Sauce selbst aus; die Speisen werden individuell zubereitet und anschließend an den Tisch gebracht.
Buffetpreise bei Yamaya Wok: Mittag, Abend und Wochenende
Die regulären Buffetpreise gelten pro Person und sind vor Berücksichtigung der 1+1-Aktion angegeben.
| Buffet | Tage und Zeiten | Ohne Grill | Mit Grill |
|---|---|---|---|
| Mittagsbuffet | Dienstag bis Freitag, 11:30–15:00 Uhr | 13,90 € | 17,90 € |
| Abendbuffet | Dienstag bis Donnerstag, 17:00–21:30 Uhr | 17,90 € | 23,90 € |
| Abendbuffet am Freitag | Freitag, 15:00–21:30 Uhr | 17,90 € | 23,90 € |
| Wochenende und Feiertage | Samstag, Sonntag und Feiertage, ganztägig | 17,90 € | 23,90 € |
Beim Mittagsbuffet sind Desserts inkludiert.
All-you-can-eat in Graz: Konkurrenz mit unterschiedlichen Konzepten
Yamaya trifft auf einen Markt mit verschiedenen asiatischen Restaurantkonzepten. Die Liste ähnlicher Restaurants mit Buffet und Grill in Graz ist lang – WOK City, Kaiser von China, Cooking Wu, Neuer Stern, FU Asia, KOKO, AKIYA, Didi Chen’s World of Asia, Kiwano,… Dazu kommen neue Konzepte wie das MIHO, VERO SUSHI, MOJO oder das KAOO Riverside , welche All-you-can-eat mit à la carte kombinieren. Gäste wählen dort einzelne Gerichte, die an den Tisch serviert werden.
Damit reicht das Versprechen, zum Fixpreis unbegrenzt essen zu können, allein kaum als Unterscheidungsmerkmal. Auch Auswahl, Zubereitung, Service, Ambiente und Erreichbarkeit spielen bei der Entscheidung für ein Lokal eine Rolle.
Ein emotionaler Hilferuf schafft noch keine Stammgäste
Der öffentliche Aufruf macht die Sorgen hinter dem Familienbetrieb sichtbar. Eine mögliche Schließung anzusprechen, schafft Aufmerksamkeit und bringt Reichweite. Als Werbung wirft dieser Zugang dennoch Fragen auf. Die wirtschaftliche Not erklärt, weshalb der Betrieb Gäste braucht. Sie beantwortet für sich genommen noch nicht, weshalb Gäste gerade dieses Restaurant wählen sollten. Während die Aktion und Reichweite von einigen Influenzern aufgegriffen wurde, gib es in den Kommentaren zahlreiche positive Rezensionen – negative Kommentare gibt es keine (mehr).
