Hotel Weitzer erhält das Steirische Landeswappen

Das Land Steiermark hat das Hotel Weitzer mit dem Steirischen Landeswappen ausgezeichnet. Das familiengeführte Haus am Grieskai blickt auf mehr als 115 Jahre unter dem Namen Weitzer zurück und hat seit 1991 insgesamt 386 Lehrlinge ausgebildet.

Landeshauptmann Mario Kunasek überreichte die Auszeichnung am 16. Oktober 2026 bei einem Festakt an Eigentümer Florian Weitzer. Das Land würdigt damit die regionale Verankerung und die unternehmerischen Leistungen des Grazer Hotels. In seiner Laudatio hob Kunasek das Zusammenspiel von Tradition und Weiterentwicklung sowie die Arbeit der Familie über mehrere Generationen hervor.

Rund 60 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Kultur sowie Mitglieder der Familie Weitzer nahmen am Festakt teil. Unter den Gästen waren Landesrat Willibald Ehrenhöfer, Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer Michael Feiertag und Hotelier Helmut Marko.

Hotel Weitzer: Familienbetrieb seit 1910

Die Geschichte des Standorts als Gastbetrieb reicht bis ins Jahr 1680 zurück. 1872 entstand dort das Hotel Florian. Johann Weitzer übernahm das Haus 1910 und gab ihm seinen heutigen Namen. Seither führt die Familie Weitzer das Hotel direkt an der Mur.

Die Verleihung des Landeswappens würdigt Unternehmen, die besondere Leistungen erbringen und zum Wirtschaftsstandort Steiermark beitragen. Florian Weitzer bezeichnete die Auszeichnung als Ehre und Auftrag. Für die weitere Entwicklung des Hauses will er Bewährtes erhalten und zugleich neue Ideen umsetzen.

386 Lehrlinge ausgebildet, 116 Beschäftigte

Seit 1991 hat das Hotel Weitzer insgesamt 386 Lehrlinge ausgebildet. Aktuell beschäftigt der Betrieb 116 Menschen. Die Ausbildung junger Fachkräfte bleibt damit ein wesentlicher Teil der Unternehmensgeschichte.

Zu den jüngsten Veränderungen zählen die Weiterentwicklung eines Großteils der Zimmer zum Konzept „Dream Machine“ und die Neugestaltung des Restaurants „Der Steirer“. Beim Festakt übernahm das Restaurant die kulinarische Begleitung mit steirischen Gerichten wie Backhendl, Tafelspitz, Käferbohnen und Apfelstrudel.

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