Kulinarische Radrundfahrt: Gusto Guerilla 2026
Gusto Guerilla in Graz
Auch 2026 wird es wieder einige Food-Touren durch Graz geben, heuer zum Preis von 59,00 Euro pro Tour. Konnte man sich also 2021 und 2022 bei den ersten Ausgaben um 3,25 Euro pro Kostprobe durchkosten, sind die Kosten um über 220% gestiegen, denn eine Kostprobe kostet heuer schon 7,40 Euro. Dafür bekommt man meist einen kleinen Einwegteller mit einer Kostprobe des Lokals. In vielen Lokalen wird einem ein Getränk angeboten, wir haben pro Person in den letzten Jahren nochmals so um die 50 Euro ausgegeben.
Rückblicke
Jahr 2025
Im Jahr 2025 gab es nur 2 Touren durch sie Stadt, diesmal kosteten die zirka 10 Kostproben 54,90. Dabei waren einige neue Lokale wie ein Kebap oder zwei Bowl Lokale.
Herbst 2024
Die bereits achte Foodtour im Herbst 2024 ist wieder eine vegane. Erstmals sind je nach Teilnehmer fixe Startpunkte per E-Mail vorgeschlagen, an welche man sich halten soll. Dies diene dazu, um Staus bei den Lokalen zu vermeiden, was leider nicht ganz gelang. In einigen Locations kam es wieder zu längeren Wartezeiten. Aus der Fahrradtour ist diesen Herbst eine Stadtwanderung geworden, die Lokale sind alle rund um den Schoßberg angeordnet, mit einem kleinen Ausflug Richtung LKH. Viele Lokale sind schon zum wiederholten Mal dabei, im Herbst gab es nur zwei neue Lokale, das Café Global und das JAM Session.
Frühjahr 2024
Beginnend im Café Caramello, führte die Tour unter anderem zu ukrainischen Spezialitäten im Lokal Guten Morgen und römischen Arancini im Limes Café. Die Tour endete mit veganen Gerichten im Hillside bei der Landesturnhalle.
Herbst 2023
Im September 2023 bot die Gusto Guerilla Tour wieder eine vegane Erkundungstour. Von süßen Grüßen im Moses Café über venezianische Brötchen im Gatto im Museum bis hin zu indischem Street Food im Sa.Mosa war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Vielfalt der angebotenen Gerichte spiegelte das breite Spektrum der Grazer Gastronomie wider.
Frühjahr 2023
Seit 2023 kosten die Tickets 49,- Euro. Bei der Tour im April 2023 erkundeten Teilnehmende den Südosten von Graz. Im s’Fachl wurden ungewöhnliche Leckerbissen wie ein Quinoasalat mit Insekten-Topping angeboten. Weitere Highlights waren Heidensterz mit Schwammerlsuppe im Gut Schlossberg und indische Köstlichkeiten im Limes Café.
Herbst 2022
Die vegane Mon á Mur Tour im September 2022 führte durch bekannte und neue Lokale in Graz. Statt der bisher 12 Lokalen sind es nun 10 pro Tour. Von exotischen Currys im Ceylon Curry bis zu veganen Dessertvariationen im Liebig war die Vielfalt groß. Die Tour endete mit römischen Streetfood-Köstlichkeiten im Limes Café.
Sommer 2022
Im Juli 2022 standen neben bekannten auch einige neue Lokale im Programm. Von Bio-Pestos des Adamah Biohofs über indische Hausmannskost bei Mumbai Cuisine bis hin zu steirischen Falafel in der Steign – die Tour bot eine spannende Mischung aus neuen und bekannten Geschmäckern.
Frühjahr 2022
Der April 2022 brachte eine weitere Gusto Guerilla Tour. Bei strahlendem Frühlingswetter konnten die Teilnehmer:innen georgische Spezialitäten im TAMADA und regionale Köstlichkeiten in Form eines Buffets von verschiedenen Betreibern im Hof des Graz Museums genießen. Die Tour wurde durch ein indisches Kichererbsencurry bei Mumbai Cuisine abgerundet.
Herbst 2021
Die erste Mon á Mur-Tour im Oktober 2021 markierte den Auftakt der Gusto Guerilla in Graz. Die Route führte die Teilnehmer:innen von der Pilzkiste in Andritz bis zum Genuss ab Hof am Fuße des Schlossbergs. Vegane Gerichte und regionale Produkte standen dabei im Mittelpunkt. Beim Start waren 12 Lokale dabei und das Ticket kostete 39,- Euro.






Die Idee hinter Gusto Guerilla war lässig. Durch Graz fahren, neue Lokale kennenlernen, überall was kosten – das hat schon was. Aber wenn das Ticket inzwischen statt 39 Euro 59 Euro kostet, statt 12 nurmehr 8 Betriebe dabei sind und dann teilweise auf Einweggeschirr mit Einweggabel serviert wird, dann passt das für mich einfach nimmer zam. Wenn eine Kostprobe im Schnitt mehr als 7 Euro kostet, dann will man ned das Gefühl haben, schnell im Stehen irgendwas aus dem Wegwerf-Schüsserl zu essen. Verständlich ist das organisatorisch vielleicht schon – schön ist es trotzdem nicht.